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Fliessbandarbeiter Rico |
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Wir befinden uns in einer
Fabrik, in welcher audiovisuelles Zubehör produziert wird. Die meisten
Mitarbeiter sind gelangweilt.
Rico ist ganz anders drauf. Er hat die Perspektive einen interessanten,
hochqualifizierten Job zu machen, und er hat recht.
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Obwohl er die gleiche langweilige Aufgabe wie alle anderen tun musste, hatte er
sich trainiert, diese mit der Eleganz und Ökonomie eines Virtuosen zu machen. Etwa 400 Mal pro Tag stoppt eine Videokamera auf dem Band vor ihm, und seine
Aufgabe ist es, zu prüfen, ob das Soundsystem den Spezifikationen entspricht.
Dafür hat er 43 Sekunden Zeit.
Über den Lauf der Jahre hat er mit Werkzeugen und Bewegungsabläufen gespielt
und es ist ihm gelungen, die mittlere Dauer seiner Aufgabe auf 28 Sekunden zu
reduzieren.
Darauf war er so stolz, wie der Gewinner eines olympischen Läufers, der seinen
Erfolg verbessern kann. Er hat seinen Job geliebt![17]
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2 langweilige Aufgaben zu einer spannenden kombinieren |
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Georg
Klein, Karolinska Institut in Stockholm, fliegt viel, was ihn langweilt, und er
muss oft grosse Angebote schreiben – auch das langweilt ihn.
Seit er jedoch diese beiden Arbeiten kombiniert und auf den Flughäfen beim
Warten und Schlangestehen sein Diktiergerät benutzt, ist er viel effizienter,
braucht für die langweiligen Arbeiten nur noch halb soviel Zeit, was ihm diese
Aufgaben fast als Spiel erscheinen lässt. |
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Seine Wahrnehmung ist jetzt, dass er
seine Zeit nutzt, und nicht sinnlos vergeudet.[2, 110] |
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