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Interessanterweise gelingt es Menschen auch bei den langweiligsten Arbeiten, die zudem noch sehr rigide von Aussen vorgegeben und limitiert sind, in den Flow zu kommen.
Diese Menschen schaffen es, in einer äusseren rigiden Struktur ein inneres Fenster von selbstbestimmter Haltung (die sich in Handlung äussert) zu öffnen:
Sie finden Bewegungen, die eleganter sind, oder schneller.
Sie konzentrieren sich auf den Atem oder finden einen eigenen Rhytmus.
Sie schaffen dabei den Standpunktwechsel vom "Opfer der Rahmenbedingungen" zum "selbstbestimmten Menschen". Und das macht Spass.
Es gibt noch eine Menge weiterer Massnahmen, die uns gezielt in den Flow führen.
Es gibt ein paar wenige Parameter, die massgebend sind, um in den Flow-Zustand
zu gelangen:
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a. |
Die Aktivität hat deutliche Ziele und unmittelbare Rückmeldung. |
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Das Gefühl des totalen Eingebunden seins, wie es das flow-Erlebnis
kennzeichnet, entstammt zu einem grossen Teil der Überzeugung, dass das, was
man tut, wichtig ist und erwünschte Konsequenzen hat. Diese Rückmeldung kann
von Vorgesetzten, Mitarbeitern oder Kunden kommen. Am besten kommt sie von der
Arbeit selbst.
typische Sätze sind dann:
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„Man spürt es, wenn es nicht gut läuft“.
- „Man ist ganz und gar auf sofort einsetzende Rückmeldungen angewiesen“.
Experten können sich selbst objektive Rückmeldungen geben. [1, p.64]
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b. |
Die
ausübende Person kann sich ganz in die Tätigkeit versenken. |
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Die Mittel der Wahl ist Entscheidung und Absicht. Damit
verschwinden Gedanken und Gefühle zu anderen Themen und Aufgaben, Sorgen treten
in den Hintergrund. Handlung und Bewusstsein verschmelzen. „Der Weg ist das
Ziel“ – Csikszentmihalyi bezeichnet das mit „autotelisch“. (Erklärung: autos=selbst,
telos=Ziel) [1, p.82] [2, p.117].
Eine autotelische Persönlichkeit benötigt
weniger materiellen Besitz, Ablenkung und Unterhaltung, Komfort, Macht oder
Ruhm, weil so vieles, was sie tut, schon im Verrichten eine Menge Belohnung
gibt.
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c |
Anforderung
und Tätigkeit stehen im ausgewogenen Verhältnis.
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Diagramm
zum Flow zwischen Über- und Unterforderung. Stress, Überforderung und Angst
liegen über der roten Linie. Langeweile, Unterforderung und Routine liegen
unter der blauen Linie. Der Flow liegt genau dazwischen, und wenn Fähigkeiten
und Anforderungen zusammen steigen, wird der Bereich des Flows größer. Der Flow ist wie ein sich ausdehnender Strahl zwischen der roten und
blauen Linie, und nicht allein die grüne Linie. [5]
Überforderung wird auch mit „Angst“ beschrieben [1, p.93]
Ein erweitertes Diagramm findet sich auf [1, p.100]:


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d |
Kontrolle: |
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Es ist leichter, sich voll und ganz auf eine
Aufgabe einzulassen, wenn wir überzeugt sind, dass wir sie auch bewältigen
können. Stellt sich dann heraus, dass sie unsere Fähigkeiten übersteigt,
reagieren wir in der Regel ängstlich, sehen wir uns dagegen unterfordert,
reagieren wir mit Langeweile. In beiden Fällen wird die Aufmerksamkeit von der
anstehenden Aufgabe abgezogen.
Flow tritt ein, wenn sowohl Handlungsanforderungen als auch das
Handlungspotential hoch sind und beide in einem ausgewogenen Verhältnis
zueinander stehen.
Der Massstab zu diesem Verhältnis liegt bei der Person und ihrem jeweiligen
Entwicklungsstand, verändert sich also über die Zeit und muss auch für jede
Person spezifisch festgelegt werden.
Andere bezeichnen es nicht als Kontrolle, sondern eher als eine
Selbstgewissheit, die daher rührt, dass man sich dem Material überlässt oder ganz
in die Situation einlässt. [1, pp 65, 73, 75] |
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